Vereidigung

Der Tag der Vereidigung ist der Höhepunkt im Leben eines jeden Gardisten. Wenn man in der Gran-Gala-Uniform im Harnisch (Brustpanzer) auf die Gardefahne schwört, verspricht man Treue für sein ganzes Leben. Einmal Gardist – immer Gardist. Ein Schwur, der vor allem Tapferkeit und Treue voraussetzt. Ein Schwur, der auch zur völligen Hingabe und Loyalität verpflichtet.

Die vom Kaplan vorgelesene Schwurformel lautet: 

«Ich schwöre, treu, redlich und ehrenhaft zu dienen dem regierenden Papst und seinen rechtmässigen Nachfolgern und mich mit ganzer Kraft für sie einzusetzen, bereit, wenn es erheischt sein sollte, für ihren Schutz selbst mein Leben hinzugeben.
Ich übernehme dieselben Verpflichtungen gegenüber dem Kollegium der Kardinäle während der Sedisvakanz des Apostolischen Stuhles. Ich verspreche überdies dem Herrn Kommandanten und meinen übrigen Vorgesetzten Achtung, Treue und Gehorsam. Ich schwöre es, so wahr mir Gott und unsere heiligen Patrone helfen.»

Die Gardisten treten einzeln vor die Fahne, ergreifen Sie mit der rechten Hand und verkünden laut und deutlich: 

«Ich, Hellebardier XY, schwöre, alles das was mir soeben vorgelesen wurde, gewissenhaft und treu zu halten, so wahr mir Gott und unsere heiligen Patrone helfen.

Neben den Angehörigen der Neuvereidigten wohnen auch hohe Vertreter aus Politik und Kirche dem festlichen Akt bei. Seit 2008 wird jeweils auch ein Gastkanton zur Vereidigung eingeladen.

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